Anisplätzchen und Rosettenmeerschweinchen

Bonjour werte Leserschaft,

manchmal passiert es ja leicht, das mit den Verlesern, wobei sie nicht immer Freudscher Art sein müssen, wie in diesem Falle. Wie wir ja alle wissen, nähert sich Weihnachten und damit auch die Zeit des Plätzchenbackens. Und da gings schon los. Ganz harmlos. Ein Rezept. Für Plätzchen. Genauer für Anisplätzchen. Und was macht mein elitärfäkalhumoristisches Hirn? Es liest statt dem „i“ ein „u“ und schwuppdiwupp wurden aus den ANISplätzchen ANUSplätzchen. Lecker. Uah! Und sofort ist eine Gedankenkette raketengleich in mein Gehirn und auf die Tastatur geschossen, nämlich folgende:
Sind das die braunen Plätzchen mit dem Loch in der Mitte? Die gibts doch auch mit roter Füllung (also des Loches). Auau! Gibts die auch mit Schokokrümeln, so der Optik wegen? Oder sieht das dann Scheiße aus? Schmeckt das wie Arsch und Friedrich (warum eigentlich Friedrich?) Werden die mit der Spritzgusspistole gemacht? Sieht das dann Kacke aus? Oder ist es wurst wie sie aussehen? Da es schon relativ spät war, konnte ich leider keinen mehr anrufen, um ihn mit meiner Gedankenkette zu belästigen, Ihr wißt ja, zu zweit lacht es sich am besten. So blieb mir nichts anderes übrig, als heulend vor Lachen quer über meinem Stuhl zu hängen. Als mir dann noch die Gattung der Rosettenmeerschweinchen eingefallen ist, habe ich unter dem Stuhl weitergelacht. Kennt Ihr die? Das ist eine bestimmte Züchtungsart von Meerschweinchen, die aufgrund ihrer Haarwirbel, weiß der Geier warum Rosettenmeerschweinchen genannt werden. Gemein, was? Oder sind das die A*löcher unter den Meerschweinchen? Gibts die auch in Schwarz oder Weiß oder nur in Brauntönen? Riechen die ein bißchen strenger als ihre rosettenlose Verwandschaft? Wenn sie Instrumente im Meerschweinchenorchester spielen, spielen sie dann die Arschgeige? Na, die darf man jetzt aber auch nicht durch den Kakao ziehen 😉 Kack-au. 😉 Haha, so ging das dann eine ganze Zeitlang weiter bis ich dann belustigt meine Schlafmütze aufgesetzt habe und ins Land der Träume abgetaucht bin, wo ich mit mit einem Orchester müffelnder Meerschweinen Fifty Shades of Brown gelesen habe, nachdem wir zu lieblichen Arschgeigenklängen Spritzgussanusplätzchen mit ganzen Schokowürsten gebacken haben, für den Friedrich.

Euer Frollein Verleserin, von dem Ihr demnächst lieber keine Plätzchen essen solltet 😉