Hey Alexa, machma

Hallo liebe Leserschaft,

da hab ich doch tatsächlich eine Alexa in Aktion gesehen. Ganz in live. Ihr kennst sie doch, diese kleinen Konservenbüchsen, in denen eine Frau wohnt, die dauernd das Licht ausschalten und die Musik anmachen muss.
Das war schon beeindruckend, wenn sie zuhört dann macht sie buntes Licht, was heißt, dass sie ihre Roboterohren aufgesperrt hat und dann macht sie je nach Ansage das Licht irgendwo an oder aus oder was auch immer sie kann.
Auch meine Nachbarin von gegenüber hat wohl so eine Dosenmitbewohnerin, weil ich sie gehört habe, dass sie Alexa gesagt hat, dass sie dies und das machen soll.
Ich weiß ja nicht, ich würde dieser Büchse nicht trauen, weil wer weiß, was Alexa sonst  noch so alles hört, auch wenn Sie ihre Büchsenohren nicht visuell sichtbar aufgesperrt hat. In meiner Vorstellung läuft das so ab, die Alexa- Eltern unterhalten sich darüber, dass gerade der Kühlschrank kaputt gegangen ist und am nächsten Tag steht zufällig ein Herr mit einem Kühlschrank vor der Türe, der zufällig mal vorbeigekommen ist und zufällig einen Kühlschrank dabei hat, und zufällig an der Tür geklingelt hat, weil er zufällig erfahren hat, dass zufällig der Kühlschrank kaputt ist. Es gibt natürlich keine Kühlschrankvertreter, ist mir schon klar, aber dann wird man halt massiv mit Kühlschrankwerbung bombadiert oder über was man sich halt immer so unterhält. (Könnte peinlich werden). Ich bin jetzt auch kein Aluhutträger, (würde mir auch gar nicht stehen), aber sich freiwillig so eine Art Spion ins Haus zu holen ist irgendwie deppert. Nee, nee, geht mir weg mit diesen kleinen Kastln. Ich mach mein Licht selber an, so fit bin ich noch. Auch das mit der Musik klappt manuell noch prima.

Aber mal ganz ehrlich, wie ist das mit den Frauen und Mädchen, deren Eltern sie unbedachterweise vor Ewigkeiten auf den Namen „Alexa“ getauft haben? Die haben wohl echt die Arschkarte bekommen.
Wenn auf einer Party die Gespräche bei „und was machst Du so“ landen, dann braucht man bei Alexa nicht lange rumrätseln, weil schon klar ist, dass die Alexa bei den Schmidts halt immer das Licht an- und ausmacht. Oder den Meiers nachplärrt, wie das Wetter wird, wenn sie wieder ohne Regenschirm aus dem Haus gehen wollen. Ein klassischer Kackberuf eben.

Wobei mich jetzt wirklich mal interessieren würde, was passiert, wenn ich der Nachbars-Alexa mal durchs gekippte Fenster lustige Dinge vorschlage… hm…Ideen anyone? 😉

Euer Frollein mit der büchsenfreien Residenz mit den magischen Lichtschaltern, die echt auf Fingerdruck reagieren.

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